Das 15-Mitarbeiter-Unternehmen, dass mittlerweile von Manfred Reisinger und seinem Sohn Andreas Reisinger geführt wird, hatte bis zum Herbst 2008 die Warenwirtschaftssoftware Tradeline von Nissen & Velten im Einsatz. Da nach 15 Jahren Laufzeit klar war, dass diese Software für PC-Netzwerke am Ende ihres Lebenszyklusses angekommen war, entschied sich Geschäftsführer Andreas Reisinger auf ein modernes ERP-System umzusteigen.
„Zukunftssicherheit, also auch Investitionssicherheit, war bei unserer Auswahl ein wichtiges Kriterium. Deshalb war die auf moderner .NET-Technologie basierende ERP-Software NVinity eine attraktive Option. Da wir mit unserem ortsansässigen IT-Dienstleister Luithle & Luithle und dem Hersteller Nissen & Velten sehr gute Erfahrungen gemacht hatten, haben wir beiden die Treue gehalten und sind im Oktober 2008 auf NVinity migriert.“
Als kleineres Unternehmen will und kann die REMA Kunststoffteile GmbH & Co. KG keine eigenen EDV-Mitarbeiter beschäftigen. NVinity läuft deshalb im Rechenzentrum der integration.net GmbH, einer Schwesterfirma des IT-Dienstleisters Luithle & Luithle in Gemmrigheim. Das Rechenzentrum verfügt über eine eigene Richtfunkstrecke, welche eine 34 MBit-Anbindung an das Internet gewährleistet, sowie über eigene Backup-Leitungen. Die Server bei Integration.net sind als VM-Ware-Cluster konfiguriert, sodass ein dynamisches Load Balancing möglich ist. Auf diese Weise werden nur die wirklich benötigen Server bereitgehalten, was die Wirtschaftlichkeit steigert. Die Mitarbeiter von REMA greifen von den beiden Standorten in Gemmrigheim, der Verwaltung und der Produktion, mittels DSL-Anschluss und VPN-Router auf NVinity zu.
Durch seine 3-Schicht-Architektur ist NVinity für ein Hosting besonders gut geeignet. Die Repräsentationsschicht, also die Anwenderbildschirmmaske bleibt auch im unwahrscheinlichen Fall eines kurzzeitigen Ausfalls der Internetverbindung nutzbar, die eingegebenen Daten gehen nicht verloren und werden nach der Wiederherstellung der Verbindung gesichert. Für die sehr hohe Verfügbarkeit der Lösung bürgt indes der IT-Dienstleister, der die Software wartet und die Updates des Herstellers einspielt.