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IT-gestützte Geschäftsprozesse

Franz Eisele und Söhne: oxaion pumpt neue Kraft in Maschinenbauer-EDV


Ihre Produktion steuert die Franz Eisele und Söhne GmbH & Co. KG Pumpen- und Maschinenfabrik seit kurzem mit der oxaion business solution. Die größte Herausforderung an die jüngst eingeführte ERP-Unternehmenssoftware: Die hohe Fertigungstiefe des Sigmaringer Spezialisten für landwirtschaftliche Pumpen und Rührgeräte beherrschen.

„Wir kaufen den Stahl ein, alles andere machen wir im Prinzip selbst. Nur gießen tun wir nicht mehr“, sagt Sylvester Höll, Controller bei Eisele und maßgeblich an der oxaion-Einführung beteiligt. „Das ist eine Frage der Firmenphilosophie. Wenn man alles im eigenen Haus hat, ist man flexibel und kann schnell auf die Wünsche der Kunden reagieren.“ Eine leistungsfähige Produktionsplanung und -steuerung ist deshalb die Kernanforderung des Sigmaringer Maschinenbauers an seine Unternehmens-EDV. „Bei der Suche nach einer neuen ERP-Lösung haben wir besonderes Augenmerk darauf gelegt, dass das System unsere hohe Fertigungstiefe unterbringen kann“, erläutert Thomas Westhauser, zuständig für IT-Organisation bei Eisele.

Zu 98 Prozent im Standard geblieben

Mit der oxaion business solution löste der mittelständische Traditionsbetrieb seine veraltete Eigenentwicklung ab, die aus verschiedenen Insellösungen bestand. Thomas Westhauser: „Es gab zwar Verbindungen, die Software war aber natürlich längst nicht so durchgängig und hoch integriert wie das heute mit oxaion der Fall ist.“ So mussten beispielsweise Bestellungen und Aufträge separat getippt werden, Ausdrucke von Fertigungsaufträgen liefen in mehreren Exemplaren durch die Produktion. Ein Entscheidungsgrund zugunsten der oxaion business solution war darum das nahtlos in die Unternehmenssoftware integrierte Modul für die Produktionsplanung- und -steuerung (PPS). Mit ausschlaggebend war dabei auch das ausgewiesene Branchen-Know-how des Anbieters. Denn mit dem Umstieg wollten die Pumpen- und Rührwerk-Experten nicht nur eine neue Software einführen, sondern auch ihre Arbeitsabläufe optimieren. „Hier haben wir uns bei oxaion absolut wiedergefunden. Wir konnten zu 98 Prozent im Standard bleiben“, freut sich Thomas Westhauser. Eine Tatsache, welche die Einführung der Software weiter beschleunigte.

Bei der Fertigungssteuerung profitiert Eisele heute von dem Variantengenerator, der integraler Bestandteil des PPS-Moduls von oxaion ist. Mit ihm können die Mitarbeiter Fertigungsaufträge nach kundenindividuellen Anforderungen schnell und einfach in das System eingeben.  Ausgehend von den Standardgeräten lässt sich bei der Auftragserfassung die gewünschte Ausstattung anhand von definierten Sachmerkmalen ins System eingeben, beispielsweise bei einem Rührwerk. Mit oder ohne Schlitten? Ein Kabel mit acht oder zwölf Metern Länge? Mit welchem Propeller soll das Rührwerk ausgestattet sein? Mit Hilfe dieser Angaben erzeugt der Generator auf Basis der hinterlegten Konstruktionslogik automatisch die zugehörigen Stücklisten und Arbeitspläne.

Auftragsfortschritt jederzeit nachvollziehbar

Wird der Auftrag bestätigt, erscheinen in Fertigung und Einkauf bei Eisele unmittelbar die zugehörigen Fertigungsaufträge und Bestellvorschläge. Dazu rechnet das PPS-System das Gerät über sämtliche Fertigungsstufen von unten nach oben durch – „bis auf die kleinste Schraube“, wie Sylvester Höll betont. So ermittelt die oxaion business solution, welche Teile zu fertigen sind, welche sich auf Lager befinden und welche Materialen bestellt werden müssen. Und tritt einer der seltenen Fälle ein, in denen ein Auftrag nach außen vergeben wird, beispielsweise weil ein bestimmtes Teil verzinkt werden soll, steuert oxaion auch die „verlängerte Werkbank“. Die Software liefert hierzu alle Informationen, welche der Dienstleister für die Bearbeitung benötigt.

Der Fortschritt eines Kundenauftrags ist für die Mitarbeiter von Eisele jederzeit nachvollziehbar. Sie können sich in oxaion beispielsweise darüber informieren, wie der Status einer Bestellung aussieht, wann  benötigtes Material eintreffen wird, oder ob sich am Preis der Bestellung etwas geändert hat. „Das ist ein riesiger Vorteil“, sagt Thomas Westhauser. „Früher waren diese Informationen alle in Hängeordnern abgelegt. Da musste man immer hinlaufen und nachschauen. In oxaion liegen alle Daten zentral vor und lassen sich von jedem Arbeitsplatz aus einsehen.“

Das gilt aber nicht nur für den Status der Bestellungen, sondern auch für den Fortschritt in der Fertigung. Für aktuelle Informationen sorgt hier die integrierte Betriebs- und Maschinendatenerfassung. Über Schnittstellen sind die BDE-Terminals sowie das Bearbeitungszentrum (BAZ) von Eisele an die Unternehmenssoftware angeschlossen. Das BAZ meldet angefangene und fertige Aufträge vollautomatisch an oxaion zurück. An den Terminals erfassen die Mitarbeiter den Start und das Ende eines Auftrags, indem sie einen entsprechenden Barcode ab scannen. Diese Daten fließen ebenfalls in Echtzeit in das ERP-System ein. „Die Zeiten, in denen unsere Arbeitsvorbereiter den halben Tag auf dem Werksgelände unterwegs waren um nachzuschauen, wie weit der Bearbeitungsstand ist, sind damit endgültig vorbei“, freut sich Sylvester Höll.

Werksvertreter über Webportal anbinden

Zeiten, die bei Eisele noch anbrechen sollen, sind dagegen jene des erhöhten Kundenservice. So will der Maschinenbauer in Zukunft auch die Möglichkeiten nutzen, welche oxaion zur E-Mail-Benachrichtigung von Kunden bietet. Auf diesem Wege kann beispielsweise beim Erzeugen eines Lieferscheins automatisch eine Nachricht verschickt werden, dass das bestellte Gerät in den Versand gegangen ist. Ebenfalls geplant ist, die internationalen Werksvertreter von Eisele an die Software anzubinden. Über das Webportal der oxaion business solution werden sich die Vertreter dann direkt an ihren PCs einwählen und an ihren Bildschirmen Aufträge absetzen können. So profitieren künftig auch sie vom integrierten System.



Über Franz Eisele und Söhne GmbH & Co. KG Pumpen- und Maschinenfabrik
Die Franz Eisele und Söhne GmbH & Co. KG Pumpen- und Maschinenfabrik blickt auf eine über hundertjährige Firmenhistorie zurück. Heute umfasst das Produktspektrum des Sigmaringer Unternehmens Pumpen, Rührwerke, Zubehör für Silo- und Pumpanlagen, Fasswagen, Gülleverteiler, Well- und Edelstahlsilos, Lohnarbeiten für namhafte Maschinenhersteller sowie Komponenten für Biogasanlagen. Ein weltweites Netz von Servicestützpunkten sorgt für die optimale Betreuung der internationalen Kunden. Franz Eisele und Söhne erwirtschaftet mit rund 75 Mitarbeitern einen Umsatz von zirka 12 Millionen Euro im Jahr.



Über oxaion ag
Die oxaion ag aus Ettlingen bei Karlsruhe zählt zu den führenden deutschen Anbietern betriebswirtschaftlicher Komplettsoftware für den Mittelstand. Jahrzehntelange Branchen- und Prozesserfahrungen zeichnen das Unternehmen darüber hinaus als kompetenten Beratungspartner aus.
In den Programmen der oxaion ag stecken mehr als 30 Jahre Branchen- und Entwicklungserfahrung. Mit ihrer Software richten sich die Ettlinger an mittelständische Unternehmen in Industrie und Großhandel. Neben den klassischen ERP-Modulen wie Warenwirtschaft, Vertrieb und Produktion decken die  Lösungen der oxaion ag eine Vielzahl weiterer Themen ab, wie beispielsweise ein voll integriertes Projekt- und Servicemanagement bis hin zu einem integrierten CRM-System (IRM). Die Software ist international ausgerichtet und steht in zahlreichen Sprach- und Länderversionen zur Verfügung.
Die oxaion ag ist ein Unternehmen der command Gruppe mit Sitz in Ettlingen und beschäftigt inklusive der Standorte Düsseldorf, Hamburg, Wien und Wels derzeit 120 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2007/08 (Ende: 30.04.2008) erzielte die oxaion ag einen Umsatz von 15,4 Millionen Euro.



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